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Verhaltensregeln für den Aufenthalt in der Natur

12.04.2019

Mit zunehmender Wetterbesserung zieht es uns nach draußen und in die Natur. Dabei sollte gerade jetzt in der Frühlingszeit folgendes beachtet werden: Seit einigen Wochen hat die Brut- und Setzzeit begonnen, in der Vögel (insbesondere auch Bodenbrüter) ihre gelegten Eier warm halten, bis die Jungen schlüpfen und das Wild Junge bekommt und aufzieht. In dieser Zeit sollten Wege auf und an allen Grünflächen nicht verlassen werden und Hunde nur angeleint ausgeführt werden, auch wenn dies nicht ausdrücklich so geregelt sein sollte. Dies gilt auch für Wiesen, Felder und Wälder inner- und außerorts.


In den kommenden Wochen werden im Stadtgebiet sehr viele Blühwiesen angelegt. Auch hier gilt, dass sich das Betreten dieser Flächen, ob mit oder ohne Hund, sehr schädlich auswirkt und auch dem Naturschutzgedanken widerspricht. 


Die Naturschutzbehörde des Kreises Segeberg weist nachdrücklich darauf hin, dass seit dem 1. März Maßnahmen an Gehölzen nur noch eingeschränkt erlaubt sind. Allgemein gilt: Bäume, die außerhalb des Waldes oder außerhalb von „gärtnerisch genutzten Grundflächen“ stehen, sowie generell Sträucher, Hecken und sonstige Gehölze dürfen bis Ende September nicht mehr abgeschnitten werden. Zulässig sind lediglich schonende Form- und Pflegeschnitte zur Regulierung des Zuwachses der Pflanzen oder zur Gesunderhaltung von Bäumen. Ausnahmen von diesen Regelungen müssen bei der Unteren Naturschutzbehörde beantragt und durch diese genehmigt werden. Zu den „gärtnerisch genutzten Grundflächen“ gehören neben dem Erwerbsgartenbau auch Hausgärten und Kleingartenanlagen. 


Aber auch Äste und Zweige, die im Winterhalbjahr geschnitten wurden und nun auf einem Haufen liegen, werden von Tieren als geeigneter Lebensraum angenommen. Deshalb sollte Gehölzschnittgut bis Mitte März beseitigt sein. Bei Schnittgut, das danach – also im Zeitraum von Mitte März bis September – beseitigt oder umgesetzt werden soll, muss direkt vor der Maßnahme geschaut werden, ob sich Vögel, Amphibien, Reptilien oder Kleinsäuger wie Igel eingenistet haben. Dieses trifft auch für Material zu, das bereits für das Osterfeuer gesammelt wurde. Diese Haufen sollten bis zum Abbrennen häufig umgeschichtet und regelmäßig auf Tiere überprüft werden.  


 „Die Natur ist dankbar, wenn wir alle jetzt genau hinsehen und bestimmte Verhaltensregeln beachten, damit keine wildlebenden Tiere zu Schaden kommen. Für unsere Blühwiesen wünsche ich mir eine gute Entwicklung.“, so Erster Stadtrat Dieter Bracke.





 

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